Sinn nach Frankl

 

Im ersten Beitrag zur Dilts-Pyramide hatte ich die oberste Ebene als Sinn zusammengefasst. Dafür gibt es drei Begründungen:

  1. Ursprünglich hat diese Ebene die Inhalte Zugehörigkeit, Spiritualität, Mission und Vision. Diese vier Begriffe sind für mich Bestandteile/Elemente von Sinn. Damit ist Sinn der übergeordnete, der integrierende Begriff zu diesen.
  2. Viktor Frankl mit seiner Existenzanalyse und Logotherapie*: Für Frankl ist der Mensch ein Wesen auf der Suche nach Sinn. Der Mensch will Sinn in seiner Existenz finden und diesen realisieren. Sinn ist damit das zentrale Thema für den Menschen und somit berechtigterweise an der Spitze der Dilts-Pyramide.
  3. Die soziologische Systemtheorie (speziell die nach Niklas Luhmann, insbesondere in der Weiterentwicklung durch Helmut Willke) sagt: „Sinn ist das Steuerkriterium hochkomplexer Systeme“ (Zitat Willke, vielen Dank an Andreas Mascha für dieses Zitat). Wenn wir den einzelnen Menschen und Organisationen als hochkomplexe (adaptive) Systeme ansehen, dann ist es zwingend logisch, Sinn an die Spitze der Dilts-Pyramide zu setzen.

Im weiteren sollen Viktor Frankl und seine Existenzanalyse und Logotherapie das Thema sein. Dies sind für uns hier insoweit interessant und relevant, als dass wir von ihnen Aussagen über Motivation und Orientierung von Menschen und Organisationen gewinnen können. Da die Wirksamkeit dieser Aussagen in der klinischen Anwendung erbracht wurde, kann an der Richtigkeit dieser kein Zweifel bestehen, zumal im nicht-therapeutischem Bereich Management, wo wir es mit gesunden Menschen zu tun haben.

Viktor Frankl (1905 – 1997) setzte sich intensiv mit den psychologischen Theorien und Konzepten seiner Zeit (der 1930er Jahre) auseinander. Im Gegensatz zu diesen sah er den Menschen nicht als von seinen Trieben (vgl. Sigmund Freud) oder Streben mach Macht (vgl. Alfred Adler) bestimmt, sondern er sah den Menschen als geistiges Wesen, das nach Sinn strebt. Der Mensch will wissen, wozu er auf der Welt ist. Dies unterscheidet ihn vom Tier.

In der Sinnfrage begegnet der Mensch der zentralen Frage seines Lebens. … Indem das Individuum eine Lebenssituation als wertvoll erkennt, stellt es sich dem Anruf, den darin geborgenen Sinn für sein Leben zu erfüllen. [Riedel 2002, S. 85]

Viktor Frankl, der einer österreichischen jüdischen Beamtenfamilie entstammte, überlebte als Einziger seiner Familie verschiedene Konzentrationslager. Seine Erfahrungen in diesen Lagern beschrieb er im Buch „… trotzdem Ja zum Leben sagen„, in dem er zeigte, dass es selbst unter extremsten inhumanen Bedingungen möglich ist, Sinn im Leben zu finden: “Wer ein Wozu hat, erträgt jedes Wie.” Frankls Wozu in dieser Zeit war es, von den Grausamkeiten und Bedingungen in diesen Lagern zu berichten, er beschreibt, dass er überleben wollte, um davon zu berichten. Dies war sein Sinn im Leben in dieser Zeit. Lt. Wikipedia wurde das Buch in 26 Sprachen übersetzt und weltweit über 12 Millionen Exemplare verkauft.

Gehen wir auf die Formulierungen von Viktor Frankl [Frankl 1997a, S.28] zu Sinn ein:

  • Sinn kann nicht gegeben werden, sondern muß gefunden werden. [Frankl 1997a, S.28]

Frankl meint damit, dass der Sinn schon in der Welt ist, vergleichbar mit der Form eines Gegenstandes. Es ist die Aufgabe des Menschen, diese Form (Sinn) zu erkennen, zu finden.

Der Sinn, von dem hier die Rede ist, stellt keinen willkürlichen, vom Menschen selbst definierten Sinn dar, sondern einen in der Welt befindlichen Sinn, der vom Menschen zu finden und zu erspüren ist. [Berschneider 2003, S.27]

Frankl führt aus: „Es wird nicht einfach eine Figur wahrgenommen, die uns vor einem „Hintergrund“ in die Augen springt, sondern bei der Sinn-Wahrnehmung handelt es sich um die Entdeckung einer Möglichkeit vor dem Hintergrund der Wirklichkeit. Und diese Möglichkeit ist jeweils einmalig. Sie ist vergänglich. Aber auch nur sie ist vergänglich. Ist eine Sinnmöglichkeit einmal verwirklicht, ist der Sinn einmal erfüllt, so ist er es nämlich ein für allemal.“ [Frankl 1997, S.28]

Niemand kann jemandem Sinn von außen geben, denn im Sinn widerspiegelt sich die eigene Persönlichkeit. Damit ist Sinn immer individuell, aber auch schwer von außen zu verstehen.

… daß Sinn in einem Erlebnis oder Tun nur dann liege, wenn beides uns etwas ganz persönlich bedeute, dann heißt dies, daß die Bedeutung eines Ereignisses nur im Hinblick auf dieses individuelle, sinn-typische Persönlichkeitsmuster verstanden werden kann. Sinn sagt also immer: Widerspiegelung der Persönlichkeit, der Geist-Person.

Nun liegt auf der Hand, daß die Entscheidung, ob etwas sinnvoll ist oder nicht, zwar immer mit demselben Maß – eben an dem individuellen Persönlichkeits-Muster – gemessen wird, das jeder Mensch in sich trägt, daß aber je nach Lage der Dinge mehr oder weniger an Persönlichkeitswerten auf dem Spiele stehen. [Böckmann 1980, S.84]

  • Sinn muß gefunden, kann aber nicht erzeugt werden. [Frankl 1997a, S.28]

Sinn ist bereits in der Welt, er kann nicht erzeugt werden, er kann nur gefunden werden.

Der Begriff Sinn darf nicht subjektivistisch verstanden werden. Subjektivistisch ist folgende Vorstellung: Es gibt nicht den Sinn, er ist nicht bereits in der Welt – wir selbst bestimmen den Sinn. Daraus entsteht dann die Vorstellung: Das, was der einzelne für sinnvoll hält, wird einfach als Sinn definiert. … Subjektiv ist der Sinn insoweit, als jeder einzelne aufgefordert ist, die Sinnanforderung, die an ihn gerichtet ist, zu erspüren und den Sinn dann zu verwirklichen. Der Sinn in der Welt hat eine Aufforderungscharakter, er sagt: Du bist gemeint, jetzt, in dieser speziellen Lebenssituation. Frankl formulierte: „Die Sinnfrage in ihrer ganzen Radikalität kann einen Menschen geradezu überwältigen.“ [Berschneider 2003, S.44]

  • Sinn muß aber nicht nur, sondern kann auch gefunden werden. [Frankl 1997a, S.28]

Sinn kann entdeckt werden, der Mensch ist als geistiges Wesen dazu in der Lage. Dabei hilft ihm sein Gewissen „… und auf der Suche nach ihm [dem Sinn] leitet den Menschen das Gewissen. Mit einem Wort, das Gewissen ist ein Sinn-Organ. Es ließe sich definieren als die Fähigkeit, den einmaligen und einzigartigen Sinn, der in jeder Situation verborgen ist, aufzuspüren.“ [Frankl 1997a, S.29]

Das Gewissen reagiert aber nicht nur – es agiert. Es erfasst eine Lebenssituation und die Situation in der Welt, erspürt das Wünschenswerte, dass Sinnvolle und spricht aus unbewusster Tiefe: wach, unbestechlich, ohne Eigeninteressen, nur am Sinn orientiert. … Bei der nächsten Entscheidung ist unser Gewissen wieder präsent und uns wohlgesonnen; es trägt nicht nach, reagiert nicht beleidigt, schmollt nicht, rächt sich nicht. [Berschneider 2003, S.28]

Frankl sagt nicht, dass es den EINEN Sinn im Leben gibt für ALLE Menschen. Damit sind seine Aussagen frei von jeglicher Ideologie und Religiosität. Er sagt auch nicht, dass es den EINEN Sinn im Leben eines Menschen geben muss, obgleich dies möglich sein kann. Sinn begegnet uns vielmehr tausendfach, in jeder Situation. Und es ist unsere Verantwortung für unser Leben, diesen Sinn wahrzunehmen. Gleichzeitig haben wir die Freiheit, einen erkannten Sinn zu realisieren oder auch nicht. Wir sind dem Sinn nicht ausgeliefert, wir können uns bewusst dagegen entscheiden, ihn zu realisieren.

Zusammengefasst kennzeichnet Riedel [Riedel 2002, S. 86] den Sinnbegriff, der der Existenzanalyse und Logotherapie zugrunde liegt, wie folgt:

  1. Sinn ist a priori gegeben: Er vermittelt sich im „Aufforderungscharakter, wie er jeder einzelnen Situation zukommt, mit der uns die Wirklichkeit konfrontiert“. [Frankl 1994, S.59] Sinn ist also einmalig.
  2. Sinn kann gefunden werden. „Im Leben geht es … nicht um Sinngebung, sondern um Sinnfindung.“ [Frankl 1997b, S.25]
  3. Der Sinn, den der Einzelne finden kann, ist einzigartig, sein individueller Sinn. „Sinn bezieht sich nicht nur auf eine bestimmte Situation, sondern auch auf eine bestimmte Person, die in die bestimmte Situation verwickelt ist.“ [Frankl 1988, S.85]
  4. Die Einmaligkeit (Sinn ad situationem) und Einzigartigkeit (Sinn ad personam) fasst Frankl im Terminus unikaler Sinn [Frankl 1988, S.83] zusammen.
  5. Der Sinn der Augenblicks motiviert demnach den Einzelnen zu seiner individuellen Stellungnahme gegenüber einer Anfrage des Lebens. Indem er den Sinn in einer Lebenslage wahrnimmt, sich für eine bestimmte Sinnmöglichkeit entscheidet und dann den konkreten Sinn in der Situation in der Verwirklichung eines Wertes herausarbeitet, erlebt oder in eine Haltung gegenüber der Lage umsetzt, aktualisiert er seine Verantwortlichkeit. Die gelingt, wenn Sinn traditionsunabhängig und bedingungslos in jeder Lebenslage gegeben ist. [Frankl 1997b, S.25]

 

Anwendungen des Konzeptes Sinn nach Viktor Frankl.

Wenn der Mensch auf der Suche nach Sinn ist, mit seinem Leben etwas Sinn-volles anstellen will, so will er dies nicht nur in seiner Freizeit, sondern auch, wenn er arbeitet. Und genau das ist unser Thema: Wie können wir erreichen, dass die Menschen in ihrem (Arbeits-)Tun Sinn sehen?

Zum Verständnis ist noch zu erläutern, dass Frankl mit der Verwirklichung von Sinn keinen Egotrip meint! Hahn [Hahn 1994, S.43] schreibt dazu:

Wer auf Selbstverwirklichung aus ist, rückt sich selbst in den Mittelpunkt. Sinnverwirklichung, zu der die Logotherapie verhelfen will, läßt den Menschen von sich selbst absehen und macht den Blick frei für den Nächsten, für Situationen im gesellschaftlichen und politischen Leben, in denen ich gefordert bin.

Für Frankl geht es um Sinn-Verwirklichung, nicht um Selbst-Verwirklichung. Selbstverwirklichung ist ein Nebenprodukt von Sinnverwirklichung.

Selbstverwirklichung stellt sich dann von selbst ein als eine Wirkung der Sinnerfüllung, aber nicht als deren Zweck. Nur Existenz, die sich selbst transzendiert, kann sich selbst verwirklichen, während sie, die selbst bzw. Selbstverwirklichung intendierend, sich selbst nur verfehlen würde. [Frankl 1987]

Es geht darum, sich etwas – jemanden anderen, eine Idee oder eine Sache – hinzugeben, das nicht man selbst ist, deren direktes Ergebnis nicht auf einen selbst fällt, etwas, das größer ist, als man selbst. Dies meint Selbsttranszendenz. Ein Beispiel dafür hatten wir im Beitrag “The New New Product Development Game” (4): Selbstorganisierende Projekt-Teams, wo die Autoren der Studie feststellten, dass ein Erfolgskriterium der Teams war, sich einer Aufgabe hinzugeben, die größer das Team selbst war.

Der Mensch kommt nicht zu sich selbst, wenn er beständig um sich kreist, sich selbst beobachtet. Nach Frankl kommt der Mensch nur zu sich selbst, wenn er sich abwendet, von sich weg sieht, sich einer Person, Idee oder Sache zuwendet. Die Abwendung von sich und die Zuwendung zu einer konkreten Lebensaufgabe entsprechen einander in der Logotherapie. Dereflexion will dem Menschen demnach die Augen öffnen, daß er frei wird zur wesentlichen Gestaltung seines Lebens. In der Fähigkeit zur Selbsttranszendenz kommt die Weltoffenheit des Menschen zum Ausdruck. Die Logotherapie sieht den Menschen als Agierenden, der in die Welt hinaus, in sie hinein handelt. [Hahn 1994, S.46]

Ende der 1950er Jahre gab es einen wissenschaftlichen Disput zwischen Frankl und Abraham Maslow bzgl. der Selbstverwirklichung. 1966 schrieb Maslow ein Paper, in dem er Stellung bezog mit dem Fazit: „Dr. Frankl is right.

Frankl nennt drei Wertekategorien, die es dem Menschen ermöglichen, Sinn zu verwirklichen: schöpferische Werte, Erlebniswerte und Einstellungswerte.

Zu den einzelnen Kategorien:

  • Schöpferische Werte: Dies meint Aktivitäten aus der Person heraus, etwas (materielles) zu erschaffen, also von sich nach außen, z.B. eine Idee in ein Produkt umzusetzen.
  • Erlebniswerte: Die meint – jenseits aller Aktivitäten – etwas zu erleben, das von außen auf die Persönlichkeit wirkt: Natur, Musik, Kunst, die Beziehung zu anderen Menschen, können zu einem Erlebnis voller Wert werden, z.B. in folgender Aussage ausgedrückt: „Der Job ist zwar blöde und langweilig, aber die Leute sind so nett. Ich würde den Job wegen der Menschen dort nie aufgeben.“
  • Einstellungswerte: Hier geht es um die Haltung zu Dingen oder Ereignissen, die wir nicht ändern können. Wie hier Sinn gesehen werden kann, soll in folgendem Beispiel aus Frankls klinischer Praxis dargestellt werden.

[learn_more caption=“Beispiel von Viktor Frankl für Sinnverwirklichung durch Änderung der Einstellungswerte“] An mich wendet sich ein alter praktischer Arzt; vor einem Jahr ist ihm seine über alles geliebte Frau gestorben, und über diesen Verlust kann er nicht hinwegkommen. Ich frage den schwerst deprimierten Patienten, ob er sich überlegt habe, was geschehen wäre, wenn er selbst früher als seine Frau gestorben wäre. „Nicht auszudenken“, antwortete er, „meine Frau wäre verzweifelt gewesen.“ Nun brauchte ich ihn nur darauf aufmerksam zu machen: „Sehen Sie, dies ist Ihrer Frau erspart geblieben, und Sie haben es ihr erspart, freilich um den Preis, daß nunmehr Sie ihr nachtrauern müssen.“ Im gleichen Augenblick hatte sein Leben einen Sinn bekommen: den Sinn eines Opfers. Am Schicksal konnte nicht das geringste geändert werden; aber die Einstellung hatte sich gewandelt! Das Schicksal hatte ihm abverlangt, sich von der Möglichkeit, durch Lieben Sinn zu erfüllen, zurückzuziehen; aber die Möglichkeit war ihm geblieben, sich auch diesem Schicksal zu stellen, sich richtig einzustellen. [Frankl 1997a S.83/84][/learn_more]

Wenn wir wollen, dass die Menschen in ihrem Tun im Kontext Arbeit Sinn finden, dann gilt es, die drei Wertekategorien mit Selbsttranszendenz zu verbinden. Also das Wirken an etwas, das nicht nur für sie selbst ist, das etwas Wichtiges, etwas Einzigartiges ist, das im Kontext von etwas größerem steht.

Sie brauchen z.B. im Einzelnen:

1. für die schöpferischen Werte:

  • Produkte/Projekte, die erfolgreich abgeschlossen/umgesetzt werden statt ewigem Kreislauf von Konzepterstellung – Anfang der Umsetzung – Abbruch und Restart – Konzepterstellung – Anfang der Umsetzung – Abbruch und Restart – …
  • einen Beitrag zum Ganzen leisten können statt nur kleine zusammenhanglose Tätigkeiten
  • das Umsetzen eigener Ideen statt Ausführen von Vorgaben

2. für die Erlebniswerte:

  • die Möglichkeit, das „Eingebunden sein“ in einem wirklichem Team zu erleben
  • zu erleben, auch im Kontext Arbeit als Mensch mit Bedürfnissen wahrgenommen zu werden
  • das Erleben und Feiern von Erfolgen statt synthetischen Events wie Hochseilgarten etc.
  • das Spüren von Vertrauen und „dass mir jemand etwas zu traut“, aber auch gefordert werden, dass mir jemand etwas mehr zu traut, als ich mir selber zu traue

3. Einstellungswerte

  • Ehrlich vermittelt und erläutert zu bekommen, warum etwas wie Globalisierung, „Marktdruck“ unabänderlich ist und welche konkreten Folgen das für die Organisation hat, statt Vorschieben dieser Buzzwords als Ausrede für Managementversagen
  • Entscheidungen so vermittelt zu bekommen, das der Sinn für einen persönlich erkannt werden kann, auch wenn dies „Schicksalsschläge“ (wie Entlassung etc.) sind

An diesen Punkten gilt es weiterzuarbeiten.

Literaturangaben

[Berschneider 2003]: Berschneider, Werner: Sinnzentrierte Unternehmensführung. Lindau, 2003, ISBN 3-8311-4858-9

[Böckmann 1980]: Böckmann, Walter: Sinn-orientierte Leistungsmotivation und Mitarbeiterführung, Stuttgart, 1980, ISBN 3-432-91371-0

[Frankl 1987]: Frankl, Viktor E.: Ärztliche Seelsorge. Grundlagen der Logotherapie und Existenzanalyse, Frankfurt am Main, 1987, ISBN 3-423-34427-X

[Frankl 1994]: Frankl, Viktor E.: Die Sinnfrage in der Psychotherapie, München, 1994, ISBN 3-492-10214-X

[Frankl 1997a]: Frankl, Viktor E.: Das Leiden am sinnlosen Leben. Psychotherapie für heute, Freiburg, Basel, Wien, 1997, ISBN 3-451-04030-1

[Frankl 1997b]: Frankl, Viktor E: Der Wille zum Sinn. Ausgewählte Vorträge über Logotherapie, München, 1997, ISBN 3-456-85077-8

[Frankl 1988]: Frankl, Viktor E.: Der unbewußte Gott. Psychotherapie und Religion, München, 1988, ISBN 3-423-35058-X

[Hahn 1994]: Hahn, Udo: Sinn suchen – Sinn finden: was ist Logotherapie?, Göttingen, Zürich, 1994, ISBN 3-525-01805-3

[Riedel 2002]: Riedel, Christoph; Deckart, Renate; Noyon, Alexander: Existenzanalyse und Logotherapie. Ein Handbuch für Studium und Praxis, Darmstadt, 2002 ISBN 3-534-21480-3

 

* Existenzanalyse und Logotherapie:

Existenzanalyse: von lat. existentia – Dasein – und griech. analysis – Zerlegung, Untersuchung – meint die zugrunde liegende Theorie und das Menschenbild

Logotherapie: von griech. logos – Sinn – meint eine Psychotherapie, in der es dem Menschen ermöglicht wird, wieder Sinn in seinem Sein zu sehen