VersionOne-Umfrage (7): Eingesetzte agile Tools

Welche Tools werden in agilen Umgebungen eingesetzt? Für die Verfechter spezieller Tools vielleicht enttäuschend, aber nicht ganz unerwartet: Die meisten Befragten setzen Microsoft Excel und Project ein. Vergleichbare Office- und Projektmanagement-Software täte es wahrscheinlich auch. „A fool with a tool is still a fool.“ Bei Agilität geht es nicht um den Einsatz von Tools, sondern um Organisationskultur. Es muss eine Organisationskultur erreicht wer

Cargo-Kult

Cargo-Kult meint das Nachahmen von Verhalten, ohne den dahinter liegenden Sinn zu verstehen. Als Beispiel wird das Verhalten der Ureinwohner der Samoa-Inseln nach dem Zweiten Weltkrieg genannt, als die amerikanische Armee, die die Inseln besetzt hatte, abgezogen war. Die Armee-Angehörigen wurde als Götter angesehen, da diese aus der Luft kamen und aus der Luft versorgt wurden. Durch symbolische Handlungen, wie Leucht- und Signalfeuer an angelegten Lande

VersionOne-Umfrage (6): Hinderungsgründe für die (weitere) Einführung von Agilität

Was verhindert die (weitere) Einführung von Agilität? 52% meinen, die Unfähigkeit, die Organisationskultur zu ändern. Dahinter steht die Idee, direkt auf die Kultur Einfluss zu nehmen und diese gerichtet ändern zu können. Kultur ist das Ergebnis von dem, was im Unternehmen passiert. Damit ist sie nicht direkt zugänglich. Ändert sich das, was im Unternehmen passiert, ändert sich die Kultur. Auf diesem Wege ist Kultur beeinflussbar. 41% meinen, ein genere

“The New New Product Development Game” (4): Selbstorganisierende Projekt-Teams

In diesem Beitrag geht es um Selbstorganisierende Projekt-Teams und die notwendigen Voraussetzungen dafür. Hirotaka Takeuchi und Ikujiro Nonaka beschrieben die Projektteams als: "The project team begins to operate like a start-up company": Im Kontext von "zero information" (das bisherige Wissen ist nicht mehr anwendbar), hoher Unsicherheit und Unklarheit, übernimmt das Team die Initiative und das Risiko und entwickelt eine eigene unabhängige Agenda und

VersionOne-Umfrage (5): Die größten Bedenken gegen Agilität

Schauen wir uns die größten Bedenken gegen Agilität an und was dahinter steht: Fehlende Vorab-Planung: Hier steht die Erwartung (und Hoffnung) dahinter, dass (vollständige) Planung größtmögliche Sicherheit gibt. Der Akt des Planens gibt uns Sicherheit (d.h. unserem Gehirn, darauf wird bei Gelegenheit noch einzugehen sein). Es mag Umfelder geben, in denen das so zutrifft, in denen das, was geplant wird, auch genau so erreicht wird. Sobald jedoch Vern...

“Binden, ohne zu ketten” – Interview mit Thomas Sattelberger in “DIE ZEIT, 7.11.2013 Nr. 46”

Ein interessantes Interview mit Thomas Sattelberger (ehem. Personalvorstand bei der Deutschen Telekom) zur Zukunft der Arbeit. Die für mich wichtigsten Stellen, die ich einfach mal unkommentiert so stehen lasse: Sattelberger: Unterschätzen Sie die Kräfte nicht, die der Wertewandel, die technologischen Umbrüche und die Talentlücke entfalten. Sie stellen das traditionelle Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Bild auf den Kopf. In der Welt der Massenproduktion war

“The New New Product Development Game” (3): Eingebaute Instabilität

Bzgl. der eingebauten Instabilität stellten Hirotaka Takeuchi und Ikujiro Nonaka fest, dass das Management den Entwicklungsprozess mit einer klaren Zielsetzung bei gleichzeitig maximaler Freiheit startete: "Top management kicks off the development process by signaling a broad goal or a general strategic direction. It rarely hands out a clear-cut new product concept or a specific work plan. But it offers a project team a wide measure of freedom and also est

“The New New Product Development Game” (2): 6 Charakteristika

Hirotaka Takeuchi und Ikujiro Nonaka fanden bei den führenden Unternehmen 6 Charakteristika in den Produktentwicklungsprozessen heraus: Eingebaute Instabilität Selbstorganisierende Projektteams Überlappung in den Entwicklungsphasen "Multilearning" Zarte/feine Kontrolle ("Subtle Control") Wissenstransfer in der Organisation ("Organizational transfer of learning") Die Autoren betonen, dass diese Elemente nur in ihrer Gesamtheit wirken: "Each...

Business Agility

Bei Business Agility geht es darum, auf Veränderungen in der Unternehmensumwelt schnell und nachhaltig zu reagieren, diese zu gestalten und umzusetzen, z.B. Marktentwicklungen schnell und nachhaltig mit eigenen Innovationen zu kontern oder diese am besten selbst anzuführen. Statt vom Markt getrieben zu werden, selbst zu treiben und sich so Vorsprung und Vorteile zu erarbeiten. Um so ein langfristiges Überleben der Organisation zu erreichen. Mehr hier

VersionOne-Umfrage (4): Die Vorteile der agilen Vorgehensweise

  Die Vorteile agilen Vorgehens werden von den Umfrage-Teilnehmern bestätigt: höhere Flexibilität, höhere Produktivität, bessere Qualität, schnellere Time-to-Market, verbesserte Projektsichtbarkeit, verbesserte Team-Moral. Quelle     Bisher erschienene Beiträge: VersionOne-Umfrage (3): Warum Agilität? VersionOne-Umfrage (2): Agile Projekte werden schneller abgeschlossen VersionOne-Umfrage (1): 7th Annual State of ...