Warum #dieselgate ein Glücksfall ist

#dieselgate ist ein Glücksfall für uns alle. Warum? Weil es zeigt, dass Führung und Management heute anders als früher funktionieren. (Als Grundlage und Voraussetzung mal diese beiden Artikel: VW ist Nordkorea minus Arbeitslager (Zitat der Spiegel) und Angst und Arroganz. Die Aussagen etwas pauschal und plakativ zusammengefasst: VW ist war System von Angst, Schrecken und Kontrolle nach innen und Arroganz nach außen. Ich hatte über VW nichts gutes schon

Agile Organisation: Jeff Sutherland @Management 3.0-Stammtisch

Letzte Woche war Jeff Sutherland (einer der beiden Scrum-"Erfinder") auf dem Management 3.0-Stammtisch und sprach zum Thema "Agile Organisation". Dazu ein paar Gedanken zu seinen Aussagen: Die zentrale Frage ist "How the Management gets agile!". Die Hinwendung zum Management in der agilen Community ist in sofern interessant, als dass bis vor ein paar Jahren die Aussage war "Wir brauchen kein Management bei Agile". Wie wir mittlerweile wissen, brauchen

Buch Kapitel 8: Wie Motivation gelingt (2/2)

(Bitte um Feedback zu diesem Kapitel) Wie Motivation gelingt (2/2)   Perfektionierung Perfektionierung ist das Streben, bei einer Sache, die einem wichtig ist, immer besser zu werden [Pin10 S.136]. Das Lösen von komplexen Problemen erfordert einen wissbegierigen Geist und die Bereitschaft, auf seinem Weg zu einer neuartigen Lösung neue Experimente zu wagen. Während Motivation früher das Streben nach Pflichterfüllung war, sucht Motivation heute p

Buch Kapitel 8: Wie Motivation gelingt (1/2)

(Bitte um Feedback zu diesem Kapitel) In diesem Kapitel erfahren Sie Warum bisherige Motivationsmethoden nicht mehr/immer weniger greifen. Was an intrinsischer Motivation anders ist. Was Kopfarbeiter brauchen, um motiviert zu sein. Warum Sinn wichtig ist. Wie Motivation gelingt (1/2) Viele der zum Thema „Motivation“ erschienenen Bücher gehen implizit und (mehr oder weniger) unbewusst von einem Menschenbild aus, das der Theorie X en

Leadership on all Levels

Beim Treffen der Limited WIP Society München letzte Woche ging es um das vierte Prinzip der Kanban-Methode „Leadership on all Levels“. Die Idee dieses Prinzips ist, dass Verbesserung im Unternehmen nur funktionieren kann, wenn sich alle Ebenen aktiv beteiligen. Wichtig ist dabei, dass die Mitarbeiter, die die Arbeit vor Ort verrichten (Gemba) „Acts of Leadership“ zeigen und konkrete Verbesserungsvorschläge einbringen. Zunächst definierte jeder in ...

“Tschüss Chef! – Führung ohne Führungskräfte”

Im aktuellen managerSeminare werden im Artikel “Tschüss Chef! – Führung ohne Führungskräfte” hierarchiefreie Firmen vorgestellt: partake, oose und it-agile. "Nicht auf die Führung wird unter den Bedingungen der Selbstorganisation verzichtet, sondern auf die Führungskräfte." Bernd Oestereich, Gründer der IT-Beratung oose Es geht also nicht um ein wildes Durcheinander, sondern um verteilte Führung (wie wir sie ja bei technischen Systemen bereits seit lange

… aus Betroffenen Beteiligte machen

"Unternehmen müssen sich wandeln, aber Mitarbeiter mögen Veränderungen oft nicht besonders. Führungskräfte können dieses Dilemma lösen – indem sie aus Betroffenen Beteiligte machen." Ein im Ansatz interessanter Artikel in der Wirtschafts-Woche zum Thema Change Management: "Wie der Wandel in Unternehmen gelingt". Allerdings muss man nochmal genau hinschauen, ob es wirklich so ist, dass die Mitarbeiter gegen Veränderungen sind. Mir klingt das zu sehr nach

Generation Y: Wir sind jung …

In der Wochenzeitung DIE ZEIT Ausgabe 10/2014 vom 27.2.2014 ist im Wirtschaftsteil auf S. 30 ein interessanter Artikel über die Generation Y. Auch wenn dem Artikel der Hinweis folgt "Kerstin Bunds Beitrag ist die Essenz ihres Buches »Glück schlägt Geld« und damit den Hauch eines Vermarktungsartikels tragen könnte, so gibt er doch interessante Innenansichten aus dieser Generation. Die Generation Y umfasst die zwischen 1980 und 1995 Geborenen und stellt d

VersionOne-Umfrage (11): “Lessons Learned”

Was sind die "Lessons Learned", wenn es um Agilität im Großen geht? (Es geht darum, Agilität über mehr als nur ein Team im Unternehmen zu skalieren.) Mehr als jeder 5. meinte, dass Unterstützung von der Unternehmensleitung (executive level) notwendig ist. Das also deutlich gezeigt wird, Agilität ist etwas, das alle im Unternehmen angeht. Vermutlich steht hier auch der Wunsch / die Forderung nach Führung, nach Führung bei der Einführung von und Ausleben der

Dilts 2.0 (3): Das “Innenleben”

Nachdem in den bisherigen Artikeln das Verhalten des Systems betrachtet wurde, soll nun das "Innenleben" folgen. Dieses "Innenleben" ist im Prinzip nur eine andere Darstellung der Dilts-Pyramide: Es umfasst die nicht direkt beobachtbaren Teile (Dilts: Ebenen) Fähigkeiten, Strategien Werte, Glaubenssätze, Filter Selbstbild / Identität Sinn (mehr …)