(Dieser Beitrag ist aus meinem neuen Buch leider herausgefallen.)

Der Kunde ist irgendwo – nur nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit

Kunde? Welcher Kunde?

– ein Mitglied eines „Scrum-Teams“

Wenn es bei Agilität um Wert für den Kunden geht, der geschaffen werden soll, dann muss dieser Kunde – dessen Geld man ja haben will – auch im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Dann muss man mit diesem reden, dann muss man von diesem Feedback einholen. Dies nicht zu tun, zeigt nicht nur grundlegendes Unverständnis für Agilität, es führt auch nicht zu echter Agilität.

Die Lernschleife ist viel zu groß – Lernen findet zu langsam oder gar nicht statt

Wir machen Retrospektiven, einmal im Jahr. Das genügt doch.

– ein „Product Owner“

Wenn es bei Agilität darum geht, die richtigen Dinge richtig zu tun, dann muss man zwei Dinge herausfinden:

  1. Was das richtige Ding ist = Effektivität
  2. Wie das Ding richtig getan wird = Effizienz

Um beides herauszufinden, muss man lernen. Lernen braucht Feedback. Schnelles Lernen braucht schnelles Feedback [Sch17].

Um sicherzustellen, dass man nicht das falsche Ding tut oder das richtige Ding falsch tut, braucht man Feedback von demjenigen, der das dann kaufen und bezahlen soll – dem Kunden. Und nicht erst zum Schluss, wie im klassischen Projekt-Management, sondern permanent, immer wieder. Und je schneller das Feedback – d.h. je kürzer die Feedback-Schleife, z.B. der Sprint, ist – kommt desto sicherer können wir sein, das wir das Richtige richtig tun.