Lean Change 2.0Lean Change 2.0? Was ist anders?

Bei Lean Change gibt es zwei Hauptrichtungen: Eine stärker tool-getriebene (das ist die von Jeff Anderson) und eine stärker methoden-getriebene (das ist die von Jason Little).

Ursprünglich (Lean Change 1.0) fand ich es hilfreich, einen Standard-Canvas zu haben und damit den Change zu steuern. Davon versprach ich mir Sicherheit und eine Garantie für den Erfolg des Changes. Dem scheint aber nicht so zu sein. (Es geht hier nicht um Jeffs Canvas, sondern generell um einen fertigen Canvas. Neben Jeffs Canvas gibt es noch einige andere Change Canvases). Nach den Workshops und intensiven Gesprächen und Diskussionen mit Jason scheint mir die Notwendigkeit für eine Änderung gekommen = Lean Change 2.0.

Es geht unheimlich viel verloren, wenn man auf das Entwerfen eines eigenen (Change) Canvas verzichtet. Dabei geht es mehr um den Prozess als um das Ergebnis:

“Pläne sind nichts, Planung ist alles.” Dwight D. Eisenhower

Es geht nicht darum, den perfekten Change Canvas zu haben, sondern darum, tiefer in den Change einzudringen, Zusammenhänge zu verstehen und ein tieferes Verständnis für den Change zu erreichen. Und genau dies geht verloren, wenn ein Standard Change Canvas übernommen wird. Der Ersteller hat diesen Prozess für seinen Change durchlaufen, den Nutzern fehlt dieser aber für ihr Verständnis.

Lean Change 2.0 bedeutet (für mich) die Abkehr vom Standard-Canvas hin zum Erstellen eines eigenen.

Den Artikel über Lean Change habe ich entsprechend aktualisiert, er ist hier zu finden.

 

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