Lean Change ist die Anwendung der Prinzipien des Lean Start-up auf Change Management.

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Bisheriges Change Management hat eine Erfolgsrate von ca. 30%, wie verschiedene Studien zeigten. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe:

  • Vorab-Planung: Das Was, Wie und Wie schnell wird vorab geplant und im Verlauf der Umsetzung nicht angepasst.
  • Fehlende Einbeziehung der Betroffenen: Die Mitarbeiter erfahren den Wandel, ohne ihn beeinflussen und steuern zu können.

Hier setzt Lean Change an, indem es das Lean Start-up-Prinzip* auf Change Management angewendet:

Teste den Change, bevor Du ihn machst.

Es findet also keine umfangreiche Vorab-Planung statt, sondern der Change wird iterativ entwickelt und umgesetzt. Je nach Erfolg der vorangegangenen Schritte werden die nächsten Schritte geplant und umgesetzt.

Gleichzeitig werden die vom Wandel Betroffenen zu Beteiligten gemacht, indem sie sowohl beim Erstellen des Changes als auch bei dessen Validieren einbezogen werden. So wird der Change von denen, die ihn erfahren, selbst erstellt – sowohl in Inhalt als auch Umfang – und in der Umsetzung gesteuert, indem sie ihn selbst umsetzen.

Zudem wird der Change in Teile zerlegt, die so groß sind, wie die Beteiligten es selbst wählen. Die Beteiligten bestimmen nicht nur was und wie geändert wird, sondern auch wie schnell.

Lean Change führt zu einer deutlich höheren Akzeptanz des Wandels bei gleichzeitig besserer Umsetzung.

 

Die Lean Change Prinzipien zusammengefasst:

  • Turn Recipients to Participants
  • Co-create & Validate Change with the People affected
  • Validate – before Change
  • Don‘t Boil the Ocean

 

* „Teste mit schnellem Feedback ein Produkt zuerst als Idee, bevor Du es baust“

 

Mehr dazu finden Sie auf der Seite www.Lean-Change.de

Dilts 2.0 (4): Wie das “Innenleben” verändern?
Lean Change Management

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