Eine gute Beschreibung dessen, was Lean Change erreichen will …

In dem kleinen Buch “Einfühung in die systemische Organisationsentwicklung” beschreiben die Autoren unter Punkt 5.2 (S.96 - 98) sehr gut, was ich unter Lean Change verstehe: “Offenheit für Veränderungen und Kultur des Ermöglichens”. Weil klassischerweise in Organisationen emergente Prozesse der Veränderung unterdrückt werden, müssen dann immer wieder “Veränderungsinitiativen” durchgeführt werden - mit erhöhtem Aufwand und zusätzlichen Kosten. Lean Change

#NoScrumMaster

tl,dr: Wir müssen Teams dazu bringen, OHNE ScrumMaster (#NoScrumMaster) zu funktionieren und sich z.B. auch ohne diesen zu verbessern. Auf dem pm camp München gab es am Samstag eine Session zum Thema „Retrospektiven“. Da ich diese für das wichtigste Meeting im Agilen halte (denn hier wird bzgl. der Vorgehensweise gelernt und damit verbessert, ausführliche Argumentation siehe mein Buch, auf Wunsch gerne auch mal hier), ging ich hin und war über das sehr

Worum es bei Agilität geht

Die spannende Frage ist ja, was Agilität eigentlich ist. Am häufigsten wird darunter eine Methode verstanden, manchmal auch ein Tool. Wenn dem so ist, warum scheitert dann die Einführung so oft? Tools und Methoden sind doch ziemlich leicht einzuführen und anzuwenden. Da ist mehr dahinter. Agilität ist ein Mindset Agilität ist keine Methode, kein Tool oder etwas anderes, das man anwendet. Agilität ist eine Haltung, eine Auffassung, ein Mindset. Im Kern ge

Warum ein anderes Mindset notwendig ist

Das Folgende zum Mindset mag für viele Leser banal bis trivial sein ... Dann ist dieser Beitrag für die Anderen ;-) ... Ich erlebe immer wieder Verwunderung darüber, dass Menschen ein neues Verhalten -- sei dies New Work oder hier als Beispiel agiles Verhalten -- nicht (dauerhaft) zeigen. Und da habe ich mir das mal genauer angeschaut. Grundlage für menschliches Verhalten Menschliches Verhalten und Handeln basiert auf inneren Einstellungen, Überzeugun

Mad Business „Vielen ist bewusst, dass sie Teil eines lächerlichen Spiels sind“

Ein interessanter Beitrag im brandeins über Leben und Leiden in großen Organisationen aus der Sicht der Führungskräfte - Mad Business „Vielen ist bewusst, dass sie Teil eines lächerlichen Spiels sind“. Zusammengefasst: Das Nicht-mehr-Funktionieren bisherigen Managements wird ebenso deutlich wahrgenommen wie die Unsinnigkeit des eigenen Tuns. Das sind gute Anzeichen für einen erfolgreichen notwendigen Wandel. Klar wird aber auch: Nur neue Methoden...

Agile Organisation: Jeff Sutherland @Management 3.0-Stammtisch

Letzte Woche war Jeff Sutherland (einer der beiden Scrum-"Erfinder") auf dem Management 3.0-Stammtisch und sprach zum Thema "Agile Organisation". Dazu ein paar Gedanken zu seinen Aussagen: Die zentrale Frage ist "How the Management gets agile!". Die Hinwendung zum Management in der agilen Community ist in sofern interessant, als dass bis vor ein paar Jahren die Aussage war "Wir brauchen kein Management bei Agile". Wie wir mittlerweile wissen, brauchen

Form follows Function – Das WAS bestimmt das WIE (Diskussion @ #wevent)

Letztes Wochenende war hier in München wieder ein Wevent des intrinsify!me-Netzwerkes - spannende Diskussionen mit interessanten Menschen. Herausheben möchte ich zwei Sessions mit Lars Vollmer. Dabei ging es zum einen, WAS wir in Zukunft arbeiten werden, wenn die Automatisierung weiter fortschreitet, z.B. auch im Bereich der Kopfarbeit. Zum anderen um seinen Blogbeitrag "New Work – Doch nur eine Schnapsidee?". Hier beschreibt Lars, dass das WAS wir a

Stefan Plöchinger: Wieso wir agil werden müssen

Durch Zufall einen sehr interessanten Post von Stefan Plöchinger gefunden: Wieso wir agil werden müssen. Er beschreibt darin, wie und warum sie bei der SZ im redaktionellem Bereich jetzt agil arbeiten (also iterativ & inkrementell vorgehen, Experimente machen, Betroffene beteiligen etc.). Wir wissen natürlich nicht, wie viel Erfolg wir mit unserem Abo-Modell haben werden – aber wir wissen wenigstens, dass wir bei Fehlern schnell reagieren können. Wenn