Woran die Einführung von Agilität scheitert

Die Dilts-Pyramide kann uns zeigen, woran die Einführung von Agilität scheitert. (Gilt auch für andere Veränderungen.) Nehmen wir die Dilts-Pyramide für ein Unternehmen. Es passt sich seiner Umwelt (dem Kontext) an, indem es sein Verhalten, seine Fähigkeiten, Strategien, seine Werte, Glaubenssätze, Filter, sein Selbstbild und den Sinn auf den Kontext ausrichtet. Das Unternehmen ist damit so erfolgreich, dass es überlebt. Denn wäre die Anp

“The New New Product Development Game” (5): Überlappende Entwicklungsphasen

In diesem Beitrag werden verschiedene Ansätze mit überlappende Entwicklungsphasen vorgestellt. Der selbstorganisierende Charakter des Teams erzeugt eine einzigartige Dynamik bzw. Rhythmus. Obwohl die verschiedenen Teammitglieder mit unterschiedlichen Zeithorizonten das Projekt starten (R&D hat den längsten Zeithorizont, Produktion den kürzesten), müssen sich alle so synchronisieren, dass die Deadlines erreicht werden. Die einzelnen Teammitglieder te...

VersionOne-Umfrage (8): Probleme in der Organisation

Auch agile Projekte scheitern - wegen fehlender Kommunikation und Interaktion.Wenn es nicht gelingt, Personen zu integrieren, eine Teamorientierung zu erreichen oder die Kommunikation zwischen Team und Auftraggeber nicht klappt, dann nutzen die besten agilen Methoden/Techniken etc. nichts. Hier geht es Agilen Organisationen nicht besser als klassischen.   Bisher erschienene Beiträge: VersionOne-Umfrage (7): Welche Agilen Techniken angewandt w

VersionOne-Umfrage (7): Welche Agilen Techniken angewandt werden

Die Top10 sind im Prinzip gleich geblieben und verzeichnen alle einen Zuwachs in den Nennungen. Offensichtlich bildet sich ein stärkerer Konsens darüber heraus, was besonders wichtig für Agilität ist. Wieder auf Platz 1 mit einer deutlichen Verbesserung um 7 Punkte im Vgl. zu 2011 werden Daily Standups (a) genannt. Der Nutzen durch den täglichen Informationsaustausch und -abgleich zur Synchronisation wird erkannt. Das schrittweise (iterative) Planen

VersionOne-Umfrage (7): Eingesetzte agile Tools

Welche Tools werden in agilen Umgebungen eingesetzt? Für die Verfechter spezieller Tools vielleicht enttäuschend, aber nicht ganz unerwartet: Die meisten Befragten setzen Microsoft Excel und Project ein. Vergleichbare Office- und Projektmanagement-Software täte es wahrscheinlich auch. „A fool with a tool is still a fool.“ Bei Agilität geht es nicht um den Einsatz von Tools, sondern um Organisationskultur. Es muss eine Organisationskultur erreicht wer

VersionOne-Umfrage (6): Hinderungsgründe für die (weitere) Einführung von Agilität

Was verhindert die (weitere) Einführung von Agilität? 52% meinen, die Unfähigkeit, die Organisationskultur zu ändern. Dahinter steht die Idee, direkt auf die Kultur Einfluss zu nehmen und diese gerichtet ändern zu können. Kultur ist das Ergebnis von dem, was im Unternehmen passiert. Damit ist sie nicht direkt zugänglich. Ändert sich das, was im Unternehmen passiert, ändert sich die Kultur. Auf diesem Wege ist Kultur beeinflussbar. 41% meinen, ein genere

“The New New Product Development Game” (4): Selbstorganisierende Projekt-Teams

In diesem Beitrag geht es um Selbstorganisierende Projekt-Teams und die notwendigen Voraussetzungen dafür. Hirotaka Takeuchi und Ikujiro Nonaka beschrieben die Projektteams als: "The project team begins to operate like a start-up company": Im Kontext von "zero information" (das bisherige Wissen ist nicht mehr anwendbar), hoher Unsicherheit und Unklarheit, übernimmt das Team die Initiative und das Risiko und entwickelt eine eigene unabhängige Agenda und

VersionOne-Umfrage (5): Die größten Bedenken gegen Agilität

Schauen wir uns die größten Bedenken gegen Agilität an und was dahinter steht: Fehlende Vorab-Planung: Hier steht die Erwartung (und Hoffnung) dahinter, dass (vollständige) Planung größtmögliche Sicherheit gibt. Der Akt des Planens gibt uns Sicherheit (d.h. unserem Gehirn, darauf wird bei Gelegenheit noch einzugehen sein). Es mag Umfelder geben, in denen das so zutrifft, in denen das, was geplant wird, auch genau so erreicht wird. Sobald jedoch Vern...

“The New New Product Development Game” (3): Eingebaute Instabilität

Bzgl. der eingebauten Instabilität stellten Hirotaka Takeuchi und Ikujiro Nonaka fest, dass das Management den Entwicklungsprozess mit einer klaren Zielsetzung bei gleichzeitig maximaler Freiheit startete: "Top management kicks off the development process by signaling a broad goal or a general strategic direction. It rarely hands out a clear-cut new product concept or a specific work plan. But it offers a project team a wide measure of freedom and also est

“The New New Product Development Game” (2): 6 Charakteristika

Hirotaka Takeuchi und Ikujiro Nonaka fanden bei den führenden Unternehmen 6 Charakteristika in den Produktentwicklungsprozessen heraus: Eingebaute Instabilität Selbstorganisierende Projektteams Überlappung in den Entwicklungsphasen "Multilearning" Zarte/feine Kontrolle ("Subtle Control") Wissenstransfer in der Organisation ("Organizational transfer of learning") Die Autoren betonen, dass diese Elemente nur in ihrer Gesamtheit wirken: "Each...