Das sagen Experten zum Stand von Agilität

(Dieser Beitrag ist aus meinem neuen Buch leider herausgefallen.) Sie liefern nicht, sie messen nicht, sie verbessern sich nicht, aber sie fühlen sich unheimlich agil. Das ist das, was ich „California Agile“ nenne.– Jeff Sutherland, Mit-Erfinder von Scrum Egal ob auf Team-, Programm-, Portfolio- oder Unternehmensebene, die überwiegende Mehrheit derer, die Agile Implementierungen – mit welchen Mitteln auch immer – durchführen, folgen nicht wirklich...

Ergebnisse einer Umfrage1

(Dieser Beitrag ist aus meinem neuen Buch leider herausgefallen.) Echte Agilität ist offensichtlich sehr schwer zu erreichen: Ich keine keine Organisation, die wirklich agil ist.2 Da ich hoffte, mit dieser Feststellung falsch zu liegen, startete ich im August 2019 eine Umfrage auf Twitter: Kurze Frage in die Runde: Welche Beispiele für nachhaltig funktionierende agile Unternehmen könnt ihr mir nennen? Die schon einige Zeit agil sind ohne Berate...

Der Hype ist vorbei

(Dieser Beitrag ist aus meinem neuen Buch leider herausgefallen.) Abbildung 2: Hype Zyklus (modifizierte Darstellung von [WikiHZ]): Agilität ist auf dem fallenden Ast Der Hype um Agilität ist mittlerweile im fallenden Ast (Abbildung 2), die Übertreibung ist vorbei, Enttäuschung macht sich breit. Die Enttäuschung resultiert aus dem Ausbleiben der Versprechungen nach dem „Lösen aller Probleme“, insbesondere „ohne Anstrengung“. Agilität geht sehr...

Zum aktuellen Stand von Agilität

(Dieser Beitrag ist aus meinem neuen Buch leider herausgefallen.) Wir arbeiten in Strukturen von gestern mit Methoden von heute an Problemen von morgen vorwiegend mit Menschen, die in den Kulturen von vorgestern die Strukturen von gestern gebaut haben und das Übermorgen innerhalb der Unternehmung nicht mehr erleben werden.– Knut Bleicher (Wirtschaftswissenschaftler) Vorab: Worum es bei Agilität eigentlich geht Agilität ist eine Möglichkeit, Kop...

Agilität muss in in die Wertschöpfung, in den Wertstrom!

Im Zusammenhang mit dem Schreiben meines neuen Buches „Die Wertstrom-Organisation“ sind mir ein paar Dinge bzgl. Wertschöpfung und Agilität klar geworden, die schon seit einiger Zeit schwelten … So fragte ich mich schon lange, warum wir uns so schwer tun mit Agilität. Warum diese fast nie wirklich ihre Leistungsfähigkeit entfaltet. Als ich meine Ausbildung zum Agile Coach baute, wurde mir die notwendige Vorgehensweise zum Einführen von Agilität klarer....

Eine gute Beschreibung dessen, was Lean Change erreichen will …

In dem kleinen Buch “Einfühung in die systemische Organisationsentwicklung” beschreiben die Autoren unter Punkt 5.2 (S.96 - 98) sehr gut, was ich unter Lean Change verstehe: “Offenheit für Veränderungen und Kultur des Ermöglichens”. Weil klassischerweise in Organisationen emergente Prozesse der Veränderung unterdrückt werden, müssen dann immer wieder “Veränderungsinitiativen” durchgeführt werden - mit erhöhtem Aufwand und zusätzlichen Kosten. Lean Change

#NoScrumMaster

tl,dr: Wir müssen Teams dazu bringen, OHNE ScrumMaster (#NoScrumMaster) zu funktionieren und sich z.B. auch ohne diesen zu verbessern. Auf dem pm camp München gab es am Samstag eine Session zum Thema „Retrospektiven“. Da ich diese für das wichtigste Meeting im Agilen halte (denn hier wird bzgl. der Vorgehensweise gelernt und damit verbessert, ausführliche Argumentation siehe mein Buch, auf Wunsch gerne auch mal hier), ging ich hin und war über das sehr

Worum es bei Agilität geht

Die spannende Frage ist ja, was Agilität eigentlich ist. Am häufigsten wird darunter eine Methode verstanden, manchmal auch ein Tool. Wenn dem so ist, warum scheitert dann die Einführung so oft? Tools und Methoden sind doch ziemlich leicht einzuführen und anzuwenden. Da ist mehr dahinter. Agilität ist ein Mindset Agilität ist keine Methode, kein Tool oder etwas anderes, das man anwendet. Agilität ist eine Haltung, eine Auffassung, ein Mindset. Im Kern ge