Worum es bei Agilität geht

Die spannende Frage ist ja, was Agilität eigentlich ist. Am häufigsten wird darunter eine Methode verstanden, manchmal auch ein Tool. Wenn dem so ist, warum scheitert dann die Einführung so oft? Tools und Methoden sind doch ziemlich leicht einzuführen und anzuwenden. Da ist mehr dahinter.

Agilität ist ein Mindset

Agilität ist keine Methode, kein Tool oder etwas anderes, das man anwendet. Agilität ist eine Haltung, eine Auffassung, ein Mindset. Im Kern geht es dabei um drei Dinge:

  1. Findet Euren Kunden!
  2. Erfreut Euren Kunden!
  3. Organisiert Euch so, dass Ihr Euren Kunden permanent erfreut!

Wie Sie sehen, ist dies völlig frei von irgendwelchen Methoden oder Praktiken. Völlig frei davon, irgendwelche spezifischen Dinge zu tun. Und außerdem ist das nicht neu: Dies hat Peter Drucker vor 50, 60 Jahren bereits beschrieben. Agilität ist damit Management, und nicht iteratives Vorgehen oder täglich 15 Minuten stehen vor einem Board!

Es geht darum, im direkten Dialog mit seinem Kunden eine Leistung für diesen zu erbringen, die diesen maximal begeistert und die optimal — also ohne Verschwendung und Fehlentwicklungen — entwickelt und erbracht wurde.

Keine Standardlösungen

Sie das tun, Ihren Kunden zu erfreuen, wie Sie vorgehen, wie Sie Ihre Organisation aufstellen, müssen Sie selbst herausfinden. Im Kontext Komplexität kann es keine Standardlösungen á la SAFe® geben – denn im Komplexen funktionieren nur individuelle Lösungen, und genau diese ist Ihr Wettbewerbsvorteil.

 

(Dieser Artikel basiert auf Texten aus meinem Buch “Auf dem Weg zur agilen Organisation”, vorbestellbar bei VahlenThalia, Hugendubel, und wenn die Probleme mit dem Datenupdate bei Amazon behoben sind, dann auch dort)

Mein Buch "Auf dem Weg zur agilen Organisation" ist da
Warum ein anderes Mindset notwendig ist

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.